Die Kür – 2. Aufführung der „Konferenz der Tiere“

Montag, 9. Juli 2012 – Der Vorhang fällt

Bis zum Beginn der zweiten Aufführung der „Konferenz der Tiere“ sind es nur noch wenige Minuten. Die Stimmung ist gut nach der großartig gelungenen Premiere am Sonntag. Und doch merkt man, dass sich eine gewisse Wehmut breit macht. Denn wenn sich der Vorhang heute gegen 13.00 Uhr schließt, bedeutet es Abschied nehmen vom Löwen Leopold, der Giraffe Gaby, dem Eisbären Paul und all den anderen bunten Tieren und Menschen, die die FairTalent-Stipendiaten nun ein Jahr lang begleitet haben.

Die Stimmung hinter der Bühne ist entspannt wie am Sonntag. Während der Aufführung tanzen und singen die Mitarbeiter mit den Stipendiaten. Ein Kamerateam filmt das Geschehen hinter den Kulissen. Gleichzeitig werden die Requisiten auf ihre Plätze geschoben. Die eingeladenen Gäste sind Eltern, Mentoren und Mitstipendiaten aus anderen Bundesländern.

Es ist sehr erstaunlich, mit welcher Ruhe die Aufführung abläuft, sowohl auf wie auch hinter der Bühne. Die Zuschauer sind begeistert!

Nach der letzten Aufführung ist die Stimmung bedrückt, vielen Stipendiaten kommen die Tränen, weil ihnen bewusst wird, dass es die letzte Aufführung war und weil die Abiturienten nun bald aus dem Stipendium ausscheiden. Sie werden der Stiftung zwar als Alumni verbunden bleiben, manche von ihnen wollen auch Betreuer oder Mentor werden. Aber die Zeit als Schülerstipendiat der Roland Berger Stiftung ist vorbei.

Ein tränenreicher Abschied, der niemanden unberührt lässt. Das nächste FairTalent-Bühnenprojekt kommt bestimmt. Jetzt steht aber erst mal Entspannung an – die Ferien stehen vor der Tür, zumindest ein kleiner Lichtblick!

Jedenfalls wird „Die Konferenz der Tiere“ den FairTalent-Stipendiaten ewig in Erinnerung bleiben. Sie alle können sehr stolz sein auf das, was sie da geleistet haben.

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2 Gedanken zu „Die Kür – 2. Aufführung der „Konferenz der Tiere“

  1. … reingegangen mit einem mulmigen Gefühl, „Die Konferenz der Tiere“ zwar gelesen,
    doch eine gelungene Vermittlung der Intention nie erfahren.
    Wie soll mit Hilfe von Tieren an uns Menschen appelliert werden? Wenn auch noch achtjährige Kinder mitspielen, wird das nicht alles ein wenig kindisch?
    Das dachten wohl manche Stipendiaten – bevor sie das Stück sahen!

    Abgesehen von der ungeheuren Disziplin, der Zusammenarbeit und den Gesangstalenten auf der Bühne, erweckte vor allem die Intensität des Gefühlsausdrucks seitens der Schauspieler eine starke Verbindung der Charaktere zu dem einzelnen Zuschauer.
    Die Schauspieler verschmolzen mit ihren Rollen, wie man das sonst nur von Profis kennt.
    Die Vorstellung war absolut überzeugend und ließ niemanden unberührt. Was kann man sich als Zuschauer mehr erwarten?

    Wir Stipendiaten der Roland Berger Stiftung waren aus allen Bundesländern angereist, um unsere Mitstipendiaten auf der Bühne der Semperoper zu sehen. Schon aus den Erzählungen im Vorfeld wussten wir, dass uns da etwas Besonderes erwarten würde. Aber mit dem, was wir da zu sehen bekamen, hatten wir nicht gerechnet. Wir alle kamen aus der Vorstellung heraus mit Begeisterung, Gänsehaut, Bewunderung und dem inneren Reiz und Drang, eine Konferenz seitens der Politiker doch einmal wirklich zu hinterfragen.
    Danke, liebe FairTalent-Stipendiaten! Dieses Erlebnis werden wir nie vergessen.

    • Wunderschöner Text !!
      Diese Aussage trifft den Nagel auf den Kopf 🙂

      Von mir auch ein sehr großes Lob an alle Stipendiaten, die bei dem Stück mitgewirkt haben. Ihr wart große Klasse !

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