Der große Tag der Premiere

Sonntag, 8. Juli 2012 – Premiere

Heute ist der lang erwartete Tag, Tag der Premiere. Die Darsteller sind schon beim Frühstück aufgeregt und haben die Nacht davor von der Premiere geträumt.

Die Semperoper ist längst ausverkauft, rund 1400 Zuschauer werden erwartet. Die Eltern, Mentoren und Freunde der Stipendiaten sind eingeladen und sind sehr gespannt auf die Premiere der „Konferenz der Tiere“. Unter den prominenten Gästen sind auch die sächsische Kultusministerin Brunhild Kurth, der Dresdner Sozialbürgermeister Martin Seidel, Michael Münch von der Deutschen Bank und natürlich der Stifter Roland Berger.

„Ich habe bei den Proben nicht zugesehen, aber ich habe mir die Musikstücke angehört und das Libretto durchgelesen. Ich freue mich sehr auf die Premiere und lasse mich von den Stipendiaten positiv überraschen“, so Roland Berger in einem Interview vor der Premiere.

Der Saal wird immer voller und die Zuseher nehmen ihre Plätze ein. Alles wartet mit Spannung darauf, dass sich der Vorhang zur Premiere öffnet. Überall blitzt es, schon die Räumlichkeiten der Semperoper begeistern das Publikum.

Dann geht es endlich los. Der Dirigent erhebt seinen Taktstock und gibt den Einsatz zur Ouvertüre. Und jetzt geht auch der Vorhang auf. Keine Spur von Lampenfieber bei den Darstellern auf der Bühne. Alles läuft bestens, kein einziger Hänger passiert, nach zwei Stunden können die Stipendiaten entspannt aufatmen: Es ist geschafft! Ein Jahr harter Arbeit hat sich bezahlt gemacht, das Publikum tobt. Einige der Zuseher haben sogar Tränen in den Augen, so rührend war das Stück. Alle sind begeistert.

„Die Stimmung hinter der Bühne war sehr angespannt und alle haben mitgefiebert, dass alles klappt“ sagt ein Stipendiat später auf der Premierenfeier. Umso größer ist die Erleichterung hinterher, dass die Premiere ein solcher Erfolg wurde.  Zugleich macht sich aber auch Traurigkeit breit unter den Stipendiaten, denn morgen heißt es Abschied nehmen von der „Konferenz“. Und das ist nach einem Jahr harter Arbeit gar nicht so einfach, haben sich doch alle ganz stark mit ihren Rollen identifiziert. „Der ‚Löwe Leopold’ ist inzwischen so etwas wie meine zweite Persönlichkeit geworden“, sagt Lars aus Sachsen über seine Rolle. „Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es sein wird, ihn nicht mehr spielen zu können.“

Alle Zuseher – darunter auch einige Journalisten – sind sich einig: Die Premiere war ein voller Erfolg!

Auch inhaltlich hätte sich kein passenderes Thema für die FairTalent-Stipendiaten finden können.  „Es geht um die Kinder“ ist die zentrale Aussage aus dem Stück – und genau darum geht es auch der Roland Berger Stiftung in ihrem Schülerstipendium.

Die Eltern und Mentoren sind sehr glücklich darüber, dass alle 150 FairTalent-Stipendiaten mitgewirkt haben – ob vor, auf oder hinter der Bühne. Und jeder einzelne von ihnen hat seine Sache großartig gemacht.

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