Praktikum bei der Herrenknecht AG

Der Geologe Steffen Praetorius im Gespräch mit Stipendiaten

Vier Tage lang ein Manager, Ingenieur, Geologe oder IT- Experte sein? Wie kann das gehen? Für uns Stipendiaten der Roland Berger Stiftung wurde dies mit einem Praktikum bei einem unserer Förderer, der Herrenknecht AG, möglich. Eine knappe Woche lang konnten wir die Berufswelt jeweils mit einem Betreuer erkunden und so den Alltag in der Herrenknecht AG näher kennen lernen.

Was kann man sich darunter vorstellen? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir – Kaltrina, Sebnem, Alime, Jothini – ein Interview mit einem Geologen der Herrenknecht AG, Herrn Steffen Praetorius, geführt.

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Reporter: Wieso haben Sie sich als Geologe gerade die Herrenknecht AG als Berufsort und Arbeitgeber ausgesucht?

Herr Praetorius: Die Herrenknecht AG bietet Geologen ein sehr interessantes  Einsatzgebiet, da die Maschinen für den Tunnelbau an verschiedenen Standorten auf der ganzen Welt zum Einsatz kommen. Von Ort zu Ort unterscheiden sich sowohl der Aufbau der Gesteinsschichten als auch die verschiedenen Gesteinstypen. Deshalb müssen die Geologen diese Umgebung genauestens untersuchen, damit man Maschinen, die an den jeweiligen Ort angepasst sind, einsetzen kann.

Reporter: Warum sind Sie überhaupt Geologe geworden?

Hr. Praetorius: Ich habe lange Zeit nicht gewusst, was ich später einmal beruflich machen möchte. Da ich mich für die Naturwissenschaften interessiere, stand fest, dass ich entweder im Bereich der Forstwissenschaft oder Geologie tätig sein möchte. Mein Geologie-Studium hat mir sehr viel Spaß gemacht und hat meine Vorstellung der Berufswahl bestätigt.

Reporter: Was macht Ihnen an der Geologie Spaß?

Hr. Praetorius: Zum einen spielt das Arbeitsumfeld eine wichtige Rolle: Man sitzt nicht immer im Büro, sondern hat auch vor Ort direkt mit den Gesteinen zu tun.

Reporter: Vorhin haben Sie kurz Ihren Werdegang angesprochen. Wie sieht der Weg bis zum Beruf „Geologe“ denn aus?

Hr. Praetorius: Geologie umfasst einen breiten Wissensbereich. Deshalb ist die Voraussetzung auch ein Abitur und danach das Geologie-Studium. Natürlich sollte man auch keine Scheu davor haben sich die Hände schmutzig zu machen. Zudem sollte man fähig sein, sich Wissen systematisch anzueignen und räumlich denken zu können.

Reporter: Was würden Sie uns als Praktikanten mit auf den Berufsweg geben?

Hr. Praetorius: Man sollte sich dabei auf jeden Fall Zeit lassen und sich mit den eigenen Stärken, Schwächen und dem Interesse auseinandersetzten. Auch die Frage, „Kann ich mir vorstellen, den Beruf über längere Zeit auszuüben?“ spielt hier eine wichtige Rolle, da es von großer Bedeutung ist, mit Spaß und Motivation an einen Beruf heranzugehen.

Innerhalb dieser Woche konnten wir vieles lernen und haben auch sehr viele Erfahrungen gesammelt. Dieses Praktikum bei der Herrenknecht AG wird uns allen gut in Erinnerung bleiben. Wer weiß, vielleicht wird der eine oder andere von uns in einigen Jahren bei der Herrenknecht AG arbeiten.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für diese aufregende Woche bei der Herrenknecht AG bedanken.

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