Ferienakademie in Dresden – Die Zusammenführung

Im Zeitraum vom 27.4.- 1.5 2012 stand eine weitere Ferienakademie für die FairTalent-Stipendiaten der Roland Berger Stiftung auf dem Programm. Sie stand wieder ganz im Zeichen der „Konferenz der Tiere“. Es wurde intentensiv geprobt und zum ersten Mal wurde das Werk in seiner ganzen Länge durchgespielt.

Begonnen hat diese Ferienakademie diesmal ganz anders als erwartet. Als die Stipendiaten am Freitag anreisten, wurden sie zunächst direkt in das Sächsische Landesgymnasium für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden gefahren. Hier sollten sie zum ersten Mal auf das Orchester treffen, das sie bei der Produktion im Orchestergraben begleiten würde. Die Spannung war den Stipendiaten anzusehen, als der Dirigent das Orchester klingen ließ. Schon nach einigen Takten waren alle ganz begeistert. Dies wirkte sich positiv auf die nächsten Probentage aus, da die Motivation extrem gesteigert wurde.

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Am Samstag begannen die eigentlichen Proben. Zunächst wurden einzelne Szenen nochmal wiederholt, um sie wieder in das Gedächtnis zu rufen, zu vertiefen und natürlich auch um diese zu verbessern. Nebenbei konnte man aber auch das Angebot nutzen, seinen Gesang zu verbessern. Wer aber das schöne Wetter lieber zu anderen Zwecken nutzen wollte, der hatte ausreichend Platz auf dem Hof vor dem Probenhaus oder auf anliegenden Wiesen. Dort konnte man sich mal richtig austoben, indem man z.B. Fußball oder Basketball spielte. Durch das durchgehend hervorragende Wetter war es aber auch möglich, sich zu sonnen, oder einfach zu relaxen.

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Am Sonntag wurde nun endlich zusammengeführt, was zusammengehört. „Die Konferenz der Tiere“ war nun für die Stipendiaten keine einzelnen Szenen mehr, sondern hatte einen tiefgründigen Sinn. Dabei fiel es leichter, seine Rolle nicht mehr nur zu spielen, sondern auch in diese Rolle hineinzuschlüpfen. Natürlich konnte noch nicht alles funktionieren. Vor allem bei einigen Übergängen, welche bisher noch nicht so sehr intensiv geübt worden sind, gab es leichte Probleme. Sobald die Stipendiaten jedoch in ihrer Szene waren, lief fast alles wie geschmiert.

Nicht nur die Stipendiaten, sondern auch die Choreografen bekamen am Sonntag ein allumfassendes Bild. Der Montag wurde nun zu kleinen Korrekturen benutzt. Jedoch gab es weiterhin kleine Veränderungen am Stück. So sollten die einen noch gefährlicher werden, die anderen „militärischer“, und wieder andere bekamen noch wichtige Informationen, wann sie wo genau stehen müssen. Das Event am Montag wurde jedoch der abendliche Besuch in einem Bürgertheater Dresdens. Dort wurde der Sommernachtstraum von William Shakespeare aufgeführt. Das besondere an diesem Stück war, dass die Schauspieler ähnlich alt waren wie wir und ebenfalls keine Theaterausbildung hinter sich hatten. Dies machte den Stipendiaten viel Hoffnung. Die Begeisterung des Publikums am Ende der Vorstellung war grandios.

Mit viel Elan ging es nun an den letzten Tag, wo das Stück ein zweites Mal vollständig durchgespielt werden sollte. Der Unterschied war jedoch, dass diesmal nur der Vormittag blieb, da nach dem Mittag alle wieder abreisten. Es war also viel Konzentration erforderlich, da keine größeren Unterbrechungen mehr stattfinden konnten. Aber auch dies meisterten die Stipendiaten und so schafften sie es fast in Originalzeit, das Stück einmal durchzuspielen.

Alles in allem war es eine sehr schöne Zeit in Dresden, mit Spaß (was nicht zuletzt durch Tom Quaas, dem „Erich“ aus der „Konferenz der Tiere“ kam), guter Laune, Sonnenschein aber auch sehr erfolgreichen Probentagen. Die Stipendiaten freuen sich nach diesen Tagen bereits auf die in „Freitag in vier Wochen“ nächste stattfindende Probe.

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2 Gedanken zu „Ferienakademie in Dresden – Die Zusammenführung

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