Probenwochenende der sächsischen FairTalent-Stipendiaten

Seit Juli 2011 laufen die Proben der FairTalent-Stipendiaten für das Musiktheater „Die Konferenz der Tiere“. Damit das Stück zur Premiere in der Semperoper am 8. Juli 2012 ein voller Erfolg wird, finden in den drei Bundesländern Hessen, Sachsen und Thüringen jeweils an einem Wochenende pro Monat Proben statt.

Und von 13. – 15. Januar war es in Sachsen wieder so weit. Unter Mithilfe von Regisseurin Therese Schmidt, Komponist Johannes Wulff-Woesten und Choreografen wurde am sächsischen Landesgymnasium für Musik (CMW) in Dresden zwei Tage lang geprobt, getanzt und gesungen. Erstmalig war auch der Darsteller des Erzählers Erich, Tom Quaas, mit von der Partie und begeisterte sofort alle Stipendiaten.

Er ist ein echt guter Schauspieler und total sympathisch!“

Nach einer körperlichen und stimmlichen Aufwärmrunde ging es am Samstag Morgen gleich in die Probe für die „Konferenz-Hymne“. Eine Stunde lang probten die sächsischen Tiere das Anfangslied des zweiten Teils der „Konferenz der Tiere“.

Gleich mäht’s und blökt’s, gleich muht’s und ziept’s!“

Danach verwandelten sich einige der Kojoten, Affen, Frösche usw. in seriöse menschliche Konferenzteilnehmer, denn sofort ging es weiter mit der szenischen Probe des „Konferenz-Songs“.

Dies war auch die erste Probe gemeinsam mit Tom Quaas. Mit Teetasse und Mikro in der Hand ratterte er als rasender Reporter Erich die Aktenzeichen und Bilanzen so schnell herunter, dass man kaum noch hinterherkam.

Zusätzlich fanden über den ganzen Tag verteilt Einzel- und Dialogproben mit den Hauptrollen wie zum Beispiel dem Löwen Leopold oder dem Eisbären Paul statt.

Außerdem konnten die Stipendiaten ihre Pausen im Aufenthaltsraum und der Cafeteria verbringen oder bei den laufenden Proben zuschauen.

Aber ist es für einen Stipendiaten nicht anstrengend, sich neben dem Schulstress auch noch auf die Proben für das Musical zu konzentrieren?

Es ist schon anstrengend, nach einer stressigen Woche auch am Wochenende noch zu proben, aber die Fortschritte des Musicals und die Freunde in der Stiftung zu sehen, ist es wert!“

Es kommt darauf an, wie viel in der Schule zu tun ist. Momentan ist es noch ganz in Ordnung, aber vor allem in der Klausurenphase ist es wirklich belastend, ganze Wochenenden einbüßen zu müssen. Aber wir tun das gerne, weil es Spaß macht.“

Auch am Sonntag fingen die Proben in aller Frische mit der „Konferenz-Hymne“ an. Als die verschiedenen Lieder nacheinander gesungen wurden, begann der Anfang des zweiten Teils langsam Gestalt anzunehmen. Vorher hatte alles etwas verwirrend und durcheinander gewirkt.

Gleich nach dem Anfangssong wurde das Finale des Musicals geprobt, welches von allen Stipendiaten gesungen wird und den Zuschauern eine wichtige Botschaft mit auf den Weg geben soll.

Zur Freude aller wurde noch der „Eisbär-Rocksong“ gespielt, der allen immer viel Spaß macht und eigentlich die ganze Thematik des Musicals zusammenfasst.

Nach dem Mittagessen ging es für die Sachsen nach einem anstrengenden, aber auch produktiven Wochenende auch schon wieder nach Hause.

Und wie schätzen die Stipendiaten nun die Fortschritte ihres Projekts und der Proben ein?

Ich fand es toll, so zu sehen, wie alles, was man geprobt hat, zu einem Stück zusammenfließt, was dann alle singen bzw. tanzen.“

Ich fand es schön, alle wiederzusehen! Es war richtig klasse, weil man gemerkt hat, wie viele Fortschritte wir gemacht haben und dass wir auf einem guten Weg sind. Ich denke, wir werden das richtig klasse dann machen!“

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