Was mache ich eigentlich hier?

OpernTurm. Sitz der Roland Berger Consultants GmbH, seit einem Jahr auch Sitz der Roland Berger Stiftung in Frankfurt

Arnstadt, bei Erfurt, ist die Heimat von Martin. Großgewachsen, liebenswürdig, etwas schüchtern und nervös.Vor kurzem hat er angefangen, Gitarre zu spielen. Er geht gern ins Fitnessstudio.  Ein ganz normaler Fast-Sechzehnjähriger, also.  In der Schule strengt sich Martin an, weil er etwas erreichen möchte. Er geht gerne in die Schule. Er will hoch hinaus. Eigentlich ist er da schon, an diesem sonnigen Samstag: Wir sitzen im 21. Stockwerk des Opernturms in Frankfurt am Main. Dem Sitz der Roland Berger Stiftung. Hier ist Martin seit einem Jahr Stipendiat bei „Fair Talent“, einem Schülerstipendium für besonders begabte und engagierte Kinder und Jugendliche. „Was mache ich eigentlich hier?“, hat er sich am Anfang noch gefragt. Tja, das wollen wir nun auch wissen.

Reporter: Seit einem Jahr kannst du dich jetzt Roland Berger Stipendiat nennen. Aber erzähl erst einmal ein wenig von dir.

Ich spiele seit einem Jahr Gitarre. Gehe ins Fitnessstudio, da mir Sport Spaß macht und ich ja auch etwas an mir tun möchte.

Reporter: Kannst du mir erzählen was dieses Stipendium bedeutet?

Man bekommt viel geboten. Seminare und Workshops, die man sich nicht vorstellen kann. So habe ich mich am Anfang gefragt: Was mache ich eigentlich  hier? Warum bin ich hier?

Reporter: Deine Frage „Was mache ich eigentlich  hier?“ bringt mich zu der Frage: Wieso hast du dich überhaupt beworben?

Empfohlen wurde mir die Stiftung von meiner Lehrerin, da ich sehr gute Noten habe und mich sozial engagiere. Aber ohne die Auskunft meiner Lehrerin hätte ich mich nie beworben. Ich wusste auch nichts davon.

Reporter: Das Stipendium fördert viele Talente. Siehst du dich auch in gewisser Weise besonders außergewöhnlich?

Ich sehe mich in meinem Umfeld nicht besonders. Zwar engagiere ich mich in vielen Bereichen, was nicht jeder tut, fühle mich aber trotzdem ganz normal.Aber ich denke, das Ziel zu haben später etwas Großes zu erreichen und mein soziales Engagement machen mich doch etwas außergewöhnlich.

Reporter: Wie findest du eigentlich deine Mitstipendiaten?

Alle sind wirklich sehr nette Menschen von unterschiedlichen Kulturen mit sehr interessanten Lebensgeschichten. Ich verstehe mich mit eigentlich jedem sehr gut. Und wir sind eine unglaublich zusammengewachsene Gemeinschaft, in der jeder anders und außergewöhnlich ist. Auch wenn sie es oft nicht sofort wissen. Ihre verschiedenen Eigenschaften beeindrucken mich sehr oft.

Reporter: Hast du im Programm auch schon eigene unbekannte Talente entdecken können?

Ich weiß es nicht. Man wird in so vielen Dingen gefördert. Vor allem das Musical-Projekt fördert meine Kreativität und mein Spaß am Singen und Tanzen.

Reporter: Was ist das für ein Projekt?

Es wird von der Semper Oper unterstützt. Wir führen das Musical die Konferenz der Tiere auf. Es sollen alle Fair-Talent Stipendiaten auftreten also 150 Leute mitmachen. Ein Projekt bei dem man seine künstlerische Begabung in sich finden soll. Ich würde auch zu einem Einzelcasting eingeladen, was ich selber nicht gedacht hätte. Und das ist auch sehr positiv gelaufen.

Reporter: Was hast du für ein Gefühl dabei, wenn du in einem Jahr auf der Semper Oper Bühne stehen wirst?

Jetzt denkt man noch nicht so sehr darüber nach. Aber ich denke, wenn es immer näher kommt wird man aufgeregter. Das Gefühl ist einfach unbeschreiblich, dann auf der Bühne zu stehen der Bühne zu  stehen vor 1300 Leuten oder wie viele in dem Saal passen zu stehen, die einen alle angucken. Das Gefühl ist einfach unglaublich.

Reporter: Was würdest du auf die Frage antworten, wieso gerade du ein Stipendiat geworden bist?

Ich denke durch meine guten Noten und mein soziales Engagement, das ich auch meistens zeige. Und ich auch anderen helfe. Egal wie es denen geht.

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